OP* 16.02.11: Leidenschaft für die Kunst

Angst vor Körperkontakt darf in dem Mini-Theater keiner haben – wenn alle eng zusammenrücken, passen rund 35 Leute rein. „Vielleicht bin ich nie so ganz erwachsen geworden“, sinniert die Akteurin und Besitzerin des Theaters im Lädchen (TiL), Judith Beier, einen Moment über ihr Leben auf und mit Hessens erster Schaufensterbühne. Aber nur kurz. Rasch weicht in dem ausdrucksstarken Gesicht die Nachdenklichkeit wieder dem Ausdruck leidenschaftlicher Begeisterung für ein Leben mit der Kunst. Im September 2007 hat Judith Beier ihr zweites Dasein begonnen, ist aus der gesicherten Berufstätigkeit ausgestiegen und hat ihre Liebe zum Theater mit der Gründung des TiL in den Mittelpunkt gestellt. Eine Bühne im klassischen Sinne wollte sie nie. „Ich träumte immer von einem Theater, in dem die Leute nicht nur zu-, sondern auch reingucken können“, erzählt sie. Etwas für Kunstbegeisterte, die das Besondere suchen „und sich dabei einfach wohlfühlen wollen“. Das an sich unscheinbare Haus an der Bahnhofstraße, in dem nicht nur das Theater im Lädchen untergebracht ist, sondern Beier mit Ehemann Stefan und ihren beiden Kindern auch lebt, brachte dafür alle Voraussetzungen mit. Wo früher eine Schneiderei ihr Domizil hatte, ist ein Kunsttempel en miniature entstanden, in dem Beier die unterschiedlichen Facetten des Schauspiels abdeckt…

Lesen Sie den kompletten Artikel von Barbara Scholz auf der Webseite der “Offenbach Post”.

*OP = Offenbach Post

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