“Wie geht mer’s dann?” – Diesen Satz hat so mancher im Rhein-Main-Gebiet schon mal zu hören bekommen. Wir wollten wissen, wie‘s dem „Mainfranken“ (so der sprachwissenschaftlich korrekte Ausdruck) grundsätzlich geht und haben uns dabei diverser Szenen des hessischen Dialektdichters Wolfgang Deichsel bedient.
Bei „Wie geht mer‘s dann?“ treffen wir z.B. einen netten, aber genervten Elektriker, der einem schwerhörigen Pärchen mit seinem Radio helfen soll – Omis im Zoo, die
um das Vorrecht bei der Affenfütterung kämpfen – eine gestresste Mutti, die doch nur mal mit ihrer Tochter Monika im Staate Minnesota telefonieren will – die Dame von der Zeitansage, die in Wirklichkeit Helga heisst – eine verzweifelte Frau, die Ihren toten Mann mithilfe einer karibischen Knochenflöte wieder zum Leben erwecken will – Zwei Sektenschwestern, die dem Abtrünningen Ex-Mitglied nicht vergeben wollen – Männer in Notsituationen – Frauen kurz vor dem Nervenzusammenbruch und viele, viele mehr. Ein genialer und skurriler Mix aus Klamauk, Slapstick, aber auch Tiefgründigem und Nachdenklichem – Alles in allem: Ein bunter Strauss hessischer Familiengeschichten für Jung und Alt mit den schönsten und bissigsten Liedern von Georg Kreisler.
Es spielen:
Alexander J. Beck (Barock am Main, Äppelwoi Theater, Schauspiel Frankfurt)
Judith Beier (T.i.L., Erthal-Theater Aschaffenburg, Stein’s Tivoli Rodenbach)
Andreas Konzack (Äppelwoi-Theater, Dramatische Bühne Frankfurt)
Simone Wagner (Dinnertheater Mitternachtstraum, Erthal-Theater Aschaffenburg)
Pressestimmen
(…) Mit humorvollen Einlagen und kessen Chansons aufgemischt, geht es in loser Folge um menschliche Schwächen und Eigenheiten, um Dummheit und äußere “Zwänge”. (…) In der Geschichte um einen veralteten Stecker eines Radios, der gegen einen neuen Schukostecker ausgetauscht werden soll, können sich Alexander Beck und Judith Beier so richtig ins Zeug legen. Sie sind das perfekte Paar, das mit Mimik und “Gebabbel” die Lachmuskeln der Zuschauer strapaziert. (…) Der herzliche Beifall für das Ensemble war der Beweis, dass dem Premierenpublikum das “mehrgängige Menü” geschmeckt hat. – Bad Homburger Woche, 17.11.2011
(…) Stark und echt hessisch ist der Sketch über die neue Steckdose für 2,80 Mark, wo doch Lamellen für noch weniger alte Deutsche Mark auch gereicht hätten. Hier zeigt Alexander Beck, was er kann. Jetzt läuft Judith Beier zur Höchstform auf, zeigt Andreas Konzak den Elektriker par excellence. (…) - Taunus Zeitung vom 11.11.2011
